Blackjack-Regeln für Anfänger: Kartenwerte und Ablauf
Blackjack ist schnell gelernt. Du spielst gegen den Dealer, nicht gegen die anderen am Tisch. Beide versuchen, mit ihren Karten möglichst nah an 21 Punkte heranzukommen. Wer über 21 geht, hat sich überkauft und verliert sofort. Die Blackjack Regeln einfach erklärt passen in einen Satz: Hol mehr Punkte als der Dealer, aber nie mehr als 21. Alles andere ist Feinarbeit, und genau die entscheidet, wie viel du auf Dauer abgibst.
Diese Seite erklärt die Blackjack Regeln für Anfänger in der Reihenfolge, in der du sie am Tisch brauchst: erst die Kartenwerte, dann den Ablauf einer Runde, dann die Regeln für den Dealer und zuletzt deine Möglichkeiten beim Ziehen, Verdoppeln und Teilen. Am Trainer oben kannst du jede Regel sofort ausprobieren; er ist für Anfänger gebaut und erklärt jeden Fehler.
Kartenwerte
Die Karten 2 bis 10 zählen so viel, wie auf ihnen steht. Bube, Dame und König zählen jeweils 10. Das Ass zählt nach Wahl 1 oder 11, und zwar immer so, wie es für deine Hand günstiger ist. Die Farben spielen keine Rolle. Ein König und eine Sieben ergeben 17, ein Ass und eine Sechs ergeben 7 oder 17.
Eine Hand, in der ein Ass als 11 zählt, heißt soft. Sie kann mit der nächsten Karte nicht überkaufen, weil das Ass dann einfach als 1 weiterzählt. Ass und Sechs sind also eine Soft 17. Alle anderen Hände heißen hart: Zehn und Sieben sind eine harte 17, und jede Karte ab einer Fünf bringt sie über 21. Diesen Unterschied musst du kennen, denn die Grundstrategie spielt eine Soft 17 ganz anders als eine harte.
Weil es vier Karten mit dem Wert 10 gibt, nämlich Zehn, Bube, Dame und König, ist etwa 30,8 % aller Karten eine Zehnerkarte. Das ist die wichtigste Zahl im ganzen Spiel. Fast jede Regel der Grundstrategie folgt daraus, dass die nächste Karte oft zehn Punkte bringt.
Wie viele Karten und Decks?
Gespielt wird mit normalen Kartenspielen zu 52 Karten, ohne Joker. In Spielbanken mischt man meist sechs oder acht Decks zusammen und legt sie in einen Kartenschlitten, den Shoe. Daraus zieht der Dealer Karte für Karte. Je mehr Decks im Schlitten liegen, desto weniger verändert eine einzelne gespielte Karte die Chancen. Der Trainer oben spielt mit sechs Decks, so wie die Tabelle der Grundstrategie.
Zu Beginn bekommst du zwei Karten, offen vor dein Setzfeld gelegt. Wie viele Karten du danach noch nimmst, entscheidest du selbst. Eine Grenze gibt es nicht, nur die 21. Eine Hand aus fünf oder sechs kleinen Karten ist erlaubt und kommt öfter vor, als man denkt. Der Dealer bekommt eine offene und eine verdeckte Karte; die verdeckte heißt auch Hole Card.
Der Blackjack
Ein Ass und eine Zehnerkarte als erste zwei Karten sind ein Blackjack. Diese Hand schlägt jede andere 21 und zahlt 3 : 2: Aus 10 Chips Einsatz werden 15 Chips Gewinn. Rechnerisch bekommst du ihn etwa in 4,7 % der Runden, also ungefähr einmal in 21 Händen. Hat der Dealer ebenfalls Blackjack, endet die Runde unentschieden. Eine 21 aus drei oder mehr Karten ist kein Blackjack und zahlt nur 1 : 1.
Achte am Tisch auf das Schild mit den Regeln. Manche Tische zahlen für einen Blackjack nur 6 : 5. Das klingt ähnlich, ist es aber nicht: Aus 10 Chips werden dann 12 statt 15, und das kostet dich auf Dauer mehr als jeder kleine Fehler in der Strategie.
Regeln für den Dealer: warum er keine Wahl hat
Die Blackjack Dealer Regeln sind streng und für alle gleich. Der Dealer zieht, solange er 16 oder weniger Punkte hat, und bleibt stehen, sobald er 17 oder mehr erreicht. Er darf nicht verdoppeln, nicht teilen und nicht darauf schauen, was die Spieler halten. Hast du 18 und er 17, bleibt er trotzdem stehen und verliert. Man nennt diese Blackjack-Bank-Regeln auch die Hausregeln, weil sie für das Haus gelten und nicht verhandelbar sind.
Für dich ist das ein Vorteil, denn du kennst sein Verhalten im Voraus. Zeigt er eine 5 oder 6, muss er fast sicher noch mindestens eine Karte ziehen, und mit einer 6 überkauft er sich in 42,3 % der Runden. Zeigt er dagegen eine 10 oder ein Ass, liegt die Chance nur bei 23,0 % beziehungsweise 16,7 %. Die Tabelle über diesem Text zeigt alle zehn offenen Karten im Vergleich.
Soft 17: der wichtigste Unterschied zwischen zwei Tischen
An einem Punkt unterscheiden sich die Tische: bei der Soft 17. Steht der Dealer auf Soft 17, bleibt er mit Ass und Sechs stehen. Muss er darauf ziehen, nimmt er noch eine Karte und verbessert sich oft. Die Regel steht meist auf dem Tischfilz, etwa als „Dealer must stand on all 17s“. Für dich ist der Tisch günstiger, an dem er stehen bleibt: Mit perfekter Grundstrategie liegt der Hausvorteil dort nach unserem Rechenmodell bei 0,57 %, sonst bei 0,79 %.
Peek: der Blick auf die verdeckte Karte
In vielen Häusern schaut der Dealer bei einem Ass oder einer Zehnerkarte sofort unter seine verdeckte Karte. Hat er Blackjack, deckt er auf, und die Runde ist vorbei, bevor du zusätzliches Geld setzen kannst. In anderen Häusern, vor allem in Europa, bekommt der Dealer seine zweite Karte erst, wenn alle Spieler fertig sind. Dann kannst du nach dem Verdoppeln oder Teilen auch den zusätzlichen Einsatz verlieren. Welche Variante gilt, gehört zu den Blackjack-Dealer-Regeln des jeweiligen Tisches und steht in der Spielordnung.
Ziehen, Stehen, Verdoppeln, Teilen, Versicherung
Sobald du deine zwei Karten hast, entscheidest du. Am Tisch sagst du es nicht nur, du zeigst es auch mit der Hand, damit die Überwachungskamera deine Entscheidung eindeutig sieht. Die Begriffe kommen oft auf Englisch, weil viele Dealer sie so ansagen.
Karte (Hit) und Stehen (Stand)
Mit Karte bekommst du eine weitere Karte. Das Handzeichen ist ein Tippen mit dem Finger auf den Filz. Mit Stehen bist du fertig und behältst deine Punkte; dafür bewegst du die flache Hand waagerecht über deinen Karten. Du kannst so oft Karte sagen, wie du willst, bis du stehen bleibst oder überkauft bist. Wann sich welches Kommando lohnt, hängt an deiner Hand und an der offenen Karte des Dealers. Mit Hart 16 gegen eine 10 sagt die Grundstrategie zum Beispiel: Karte ziehen.
Verdoppeln (Double Down)
Beim Verdoppeln legst du einen zweiten Einsatz in gleicher Höhe neben den ersten und bekommst genau eine Karte. Danach ist deine Hand fertig. Das lohnt sich, wenn deine Hand gut ist und der Dealer schwach: Mit 11 gegen eine 6 heißt die Antwort Verdoppeln, weil schon eine Zehnerkarte dir 21 bringt. Viele Tische erlauben das Verdoppeln nur mit den ersten zwei Karten, manche auch nach dem Teilen.
Teilen (Split)
Zeigen deine ersten zwei Karten denselben Wert, darfst du sie teilen. Du setzt noch einmal denselben Betrag, und aus einem Paar werden zwei Hände, die jeweils eine zweite Karte bekommen. Ab dann spielst du jede Hand für sich. Bei den Blackjack-Split-Regeln gibt es zwei Faustregeln, die fast jeder kennt: Asse und Achten werden immer geteilt, Zehnen und Fünfen nie. Zwei Asse sind als Soft 12 schwach, getrennt aber der Anfang zweier starker Hände. Zwei Achten sind 16, die schlechteste Hand am Tisch; getrennt hast du zweimal eine solide 8.
Wann splitten beim Blackjack sonst noch Sinn ergibt, hängt von der Karte des Dealers ab. Zwei Neunen teilst du gegen fast alles, nur nicht gegen 7, 10 und Ass. Bei geteilten Assen bekommst du meist nur noch eine Karte pro Hand, und eine 21 daraus zählt nicht als Blackjack.
Versicherung (Insurance)
Zeigt der Dealer ein Ass, bietet er eine Versicherung an. Du setzt bis zum halben Einsatz darauf, dass er Blackjack hat. Trifft das zu, zahlt die Versicherung 2 : 1 und gleicht deinen verlorenen Haupteinsatz aus. Klingt vernünftig, ist es aber nicht. Die Versicherung gewinnt nur, wenn die verdeckte Karte eine Zehnerkarte ist, und das ist in etwa 30,8 % der Fälle so. Damit kostet sie im Schnitt rund 7,7 % von dem, was du auf sie setzt. Die Grundstrategie lehnt sie deshalb immer ab, auch wenn du selbst einen Blackjack hältst.
Eine Aufgabe-Regel, das Surrender, gibt es nur an manchen Tischen. Dort gibst du eine schlechte Hand auf und bekommst die Hälfte des Einsatzes zurück. Der Trainer oben spielt ohne Surrender, wie die meisten Tische in deutschen Spielbanken.
Hausvorteil beim Blackjack
Kein Spiel in der Spielbank belohnt gutes Spiel so deutlich wie Blackjack. Wer nach Gefühl spielt, verliert auf Dauer spürbar mehr als jemand, der die Grundstrategie kennt. Mit ihr sinkt der Hausvorteil an einem Tisch mit Soft-17-Regel und Verdoppeln nach dem Teilen nach unserem Rechenmodell auf etwa 0,57 %, an Tischen mit sechs Decks auf etwas weniger. Zum Vergleich: Beim europäischen Roulette sind es auf jeden Einsatz 2,70 %.
Woher der Vorteil des Hauses kommt, ist schnell erklärt. Du musst immer zuerst entscheiden. Überkaufst du dich, ist dein Einsatz weg, auch wenn sich der Dealer danach selbst überkauft. Diese eine Regel kostet dich mehr, als dir der Blackjack mit 3 : 2, das Verdoppeln und das Teilen zurückbringen. Die Grundstrategie holt so viel wie möglich zurück, aber nie alles.
Was 0,57 % am Tisch bedeuten, lässt sich greifbar machen. Setzt du über einen Abend 1.000 Spielchips um, also immer wieder kleine Einsätze, bleiben im Schnitt rund sechs davon beim Haus. Kurzfristig schwankt das stark, und ein einzelner Abend kann deutlich besser oder schlechter ausgehen. Auf lange Sicht gewinnt trotzdem die Bank. Ein Grund für die vielen Systeme, die eine Gewinnserie versprechen, ist nur, dass man sich an die guten Abende besser erinnert.
Kartenzählen ist die einzige bekannte Methode, die den Vorteil theoretisch auf die Seite des Spielers verschieben kann. In der Praxis bleibt das bei sechs Decks und frühem Mischen schwer. Wie es funktioniert und warum es selten hilft, steht auf der Seite Blackjack-Strategie. Wer merkt, dass er Verluste zurückholen will, findet unter Spielerschutz Hilfe und Beratung.
Blackjack im Casino: Tisch, Ansagen und Etikette
Die Blackjack-Casino-Regeln sind dieselben wie am Trainer, nur kommen ein paar Gepflogenheiten dazu. Der Tisch ist halbrund. An der geraden Seite steht der Dealer mit dem Kartenschlitten und dem Chiprack, am Bogen sitzen bis zu sieben Spieler. Jeder Platz hat ein eigenes Setzfeld. Auf dem Filz stehen die wichtigsten Regeln, etwa die Auszahlung für Blackjack und ob der Dealer auf Soft 17 steht.
Bargeld legst du zum Tausch auf den Tisch, nicht in die Hand des Dealers. Er wechselt es in Jetons. Deine Karten liegen offen, und du fasst sie bei Spielen aus dem Schlitten nicht an. Entscheidungen zeigst du mit Handzeichen: Tippen heißt Karte, eine waagerechte Handbewegung heißt Stehen. Zum Verdoppeln oder Teilen legst du den zusätzlichen Einsatz neben den ersten, nicht obendrauf. Ist die Runde einmal ausgeteilt, verändert niemand mehr seinen Einsatz.
Die Blackjack-Regeln auf Deutsch und in den Ansagen der Dealer mischen oft beide Sprachen. Du hörst „Hit“ und „Stand“, „Double“ und „Split“, „Insurance“ und „Push“ für den Gleichstand. Gemeint sind immer die Begriffe, die du auf dieser Seite gelernt hast. Am Eingang einer deutschen Spielbank zeigst du einen Ausweis. Das Mindestalter liegt je nach Bundesland bei 18 oder 21 Jahren, in Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen bei 21; maßgeblich ist die Hausordnung der jeweiligen Spielbank. Wer im Sperrsystem OASIS eingetragen ist, kommt nicht hinein.
Viele Gäste fragen, ob man mit einer Tabelle am Tisch spielen darf. In den meisten Häusern ist eine kleine gedruckte Karte mit der Grundstrategie geduldet, solange sie das Spiel nicht aufhält. Elektronische Hilfsmittel sind dagegen nicht erlaubt. Wer sich unsicher ist, fragt vorher den Dealer oder schaut in die Hausordnung.
Wenn du die Blackjack-Regeln einfach im Kopf behalten willst, reichen drei Sätze: Über 21 verlierst du sofort. Der Dealer zieht bis 16 und steht ab 17. Und gegen eine schwache Karte des Dealers lässt du ihn das Risiko tragen. Wie andere Kartenspiele aufgebaut sind, zeigen die Seiten zu Poker und Baccarat.
Häufige Fragen
Du spielst nicht gegen die anderen Gäste, sondern gegen den Dealer. Ihr bekommt Karten, und wer näher an 21 Punkte kommt, ohne darüber zu gehen, gewinnt. Du entscheidest, ob du weitere Karten nimmst; der Dealer folgt festen Regeln und zieht bis 16, ab 17 bleibt er stehen.
Du setzt vor dem Austeilen, bekommst zwei offene Karten, der Dealer eine offene und eine verdeckte. Dann sagst du „Karte“ oder „Stehen“, kannst unter Bedingungen verdoppeln oder teilen. Hast du mehr als 21, ist die Hand sofort verloren. Zum Schluss deckt der Dealer auf und zieht nach seinen Regeln.
Merk dir vier Dinge: Zehner und Bilder zählen 10, das Ass 1 oder 11. Über 21 verlierst du sofort. Der Dealer zieht bis 16 und steht ab 17. Ein Blackjack aus Ass und Zehnerkarte zahlt 3 : 2. Den Rest lernst du am schnellsten am Trainer oben.
Mit perfekter Grundstrategie an einem Tisch, an dem der Dealer auf Soft 17 steht, liegt er nach unserem Rechenmodell bei etwa 0,57 %. Muss der Dealer auf Soft 17 ziehen, sind es rund 0,79 %. Wer nach Gefühl spielt, gibt deutlich mehr ab. Der Vergleich mit anderen Spielen steht unter Hausvorteil.
Ein Kartenspiel, bei dem du gegen die Bank auf 21 Punkte spielst. Es stammt vom französischen Vingt-et-un ab und ist in Spielbanken eines der wenigen Tischspiele, bei dem deine Entscheidungen das Ergebnis messbar beeinflussen.
In Spielbanken sind sechs oder acht Decks zu je 52 Karten üblich, gemischt in einem Kartenschlitten, dem Shoe. Es gibt auch Tische mit einem oder zwei Decks, die dann oft andere Auszahlungen haben. Der Trainer auf dieser Seite spielt mit sechs Decks.
Eine Zusatzwette neben dem normalen Einsatz. Deine ersten zwei Karten und die offene Karte des Dealers bilden eine Pokerhand aus drei Karten. Ergeben sie etwa eine Straße, einen Flush oder einen Drilling, zahlt die Zusatzwette. Die Quoten legt jedes Haus selbst fest, und der Hausvorteil liegt deutlich über dem der Grundwette.
Bust heißt „überkauft“: Deine Hand hat mehr als 21 Punkte. Der Einsatz ist dann sofort verloren, auch wenn sich der Dealer danach selbst überkauft. Genau darin liegt ein Teil des Hausvorteils, denn du musst immer zuerst entscheiden.
Zeigt der Dealer ein Ass, kannst du für den halben Einsatz eine Versicherung gegen seinen Blackjack kaufen. Sie zahlt 2 : 1. Weil nur etwa jede dritte Karte eine Zehnerkarte ist, kostet sie im Schnitt rund 7,7 % ihres Einsatzes. Die Grundstrategie lehnt sie immer ab.
Wenn deine ersten zwei Karten gleich viel zählen, etwa zwei Achten. Du legst einen zweiten Einsatz dazu, und jede Karte wird zu einer eigenen Hand. Ob du zwei verschiedene Bilder wie Bube und König teilen darfst und wie oft erneut geteilt werden darf, regelt das Haus. Geteilte Asse bekommen meist nur noch je eine Karte.
Meist nur mit deinen ersten zwei Karten, an vielen Tischen auch nach dem Teilen. Du verdoppelst den Einsatz und bekommst genau eine Karte. Manche Häuser erlauben es nur bei 9, 10 oder 11; das steht in der Spielordnung am Tisch.
Bis er mindestens 17 Punkte hat. Bei 16 oder weniger muss er ziehen, ab 17 bleibt er stehen. Unterschiedlich ist nur Soft 17, also eine 17 mit einem Ass als 11: An manchen Tischen steht er darauf, an anderen muss er noch einmal ziehen.
Niemand. Haben du und der Dealer gleich viele Punkte, ist es ein „Push“, und du bekommst deinen Einsatz zurück. Ausnahme: Ein Blackjack schlägt eine 21 aus drei oder mehr Karten.
Zehn, genau wie Bube, Dame und die Zehn selbst. Deshalb sind Zehnerkarten so häufig: Vier von dreizehn Kartenwerten zählen 10, und das prägt fast jede Entscheidung in der Grundstrategie.
Weil du zuerst entscheiden musst. Überkaufst du dich, verlierst du, selbst wenn sich der Dealer danach auch überkauft. Mit einer 6 als offener Karte passiert ihm das in 42,3 % der Runden, aber dein Einsatz ist dann oft schon weg. Der Blackjack mit 3 : 2 und das Verdoppeln holen einen Teil davon zurück, nicht alles.
Die bekannteste Methode heißt Hi-Lo: Karten von 2 bis 6 zählen +1, 7 bis 9 zählen 0, Zehnerkarten und Asse −1. Ist die Summe hoch, liegen noch viele hohe Karten im Schlitten. Wie viel das bei sechs Decks bringt und warum Spielbanken es nicht mögen, steht unter Blackjack-Strategie.
Einen Erfinder kennt man nicht. Das Spiel geht auf das französische Vingt-et-un zurück, das im 18. Jahrhundert verbreitet war. Den Namen Blackjack bekam es in Nordamerika, wo manche Häuser angeblich eine Prämie für Pik-Ass und einen schwarzen Buben zahlten.