So liest du das Glossar
Jeder Eintrag erklärt einen Begriff so, dass du ihn am Tisch wiedererkennst. Die Zahlen darin, etwa Auszahlungen und Hausvorteile, stammen aus denselben Berechnungen wie auf den Spielseiten. Unter jeder Erklärung steht, zu welchem Spiel der Begriff gehört. Ein Klick darauf führt dich zur passenden Seite mit allen Regeln.
Oben kannst du nach einem Wort suchen oder die Liste auf ein Spiel eingrenzen. Die Buchstabenleiste springt direkt zu einem Anfangsbuchstaben und bleibt beim Scrollen sichtbar. Jeder Begriff hat außerdem einen eigenen Link. Die Suche der ganzen Website führt dich deshalb direkt zum richtigen Eintrag.
Warum am Roulettetisch Französisch gesprochen wird
Wer zum ersten Mal an einem Roulettetisch in einer deutschen Spielbank steht, hört viel Französisch. Der Croupier ruft „Faites vos jeux“, wenn gesetzt werden darf, und „Rien ne va plus“, wenn nichts mehr geht. Die Einsätze heißen Plein, Cheval oder Carré. Das hat Tradition: Das klassische Roulette stammt aus Frankreich, und viele deutsche Spielbanken spielen bis heute nach französischem Vorbild.
Für 22 französische Begriffe steht im Glossar die Aussprache in Lautschrift und die wörtliche Bedeutung. So weißt du, dass ein Cheval wörtlich ein Pferd ist und ein Carré ein Viereck. Die Bilder hinter den Namen helfen beim Merken: Das Pferd steht mit seinen Beinen auf zwei Zahlen, das Viereck umschließt vier. Am Tisch musst du die Begriffe nicht selbst benutzen. Wenn du deinen Einsatz ansagst, versteht der Croupier auch Deutsch.
Bild-Quiz: Wo liegt der Jeton?
Die Namen der Einsätze sind schnell gelesen. Schwieriger ist es, sich zu merken, wo der Jeton dafür auf dem Tableau liegt. Das Bild zeigt einen Ausschnitt mit den Zahlen 16 bis 21. Tippe für jede Aufgabe auf die richtige Stelle. Einen Punkt gibt es nur, wenn du gleich beim ersten Versuch richtig liegst.
Wo liegt der Jeton für ein Plein auf die 17?
Tippe auf die Stelle, an der der Jeton liegt.
Punkte: 0 von 5 nur der erste Versuch zählt
Die sechs Stellen im Bild
- Plein auf die 17: Zahl (Einzelzahl), Auszahlung 35 : 1
- Cheval auf 16 und 17: Split (zwei Zahlen), Auszahlung 17 : 1
- Cheval auf 17 und 20: Split (zwei Zahlen), Auszahlung 17 : 1
- Carré auf 16 bis 20: Eckzahl / Viererblock, Auszahlung 8 : 1
- Transversale pleine auf 16, 17 und 18: Querreihe (drei Zahlen), Auszahlung 11 : 1
- Transversale simple auf 16 bis 21: Sechserreihe (sechs Zahlen), Auszahlung 5 : 1
Spielchips ohne Wert · kein Echtgeld · Hausvorteil: 2,70 % (europäisches Roulette)
Das Muster dahinter ist immer gleich. Ein Jeton mitten auf einer Zahl ist ein Plein. Liegt er auf der Linie zwischen zwei Zahlen, deckt er beide ab. Liegt er auf dem Punkt, an dem sich vier Zahlen berühren, deckt er alle vier ab. Am äußeren Rand des Zahlenfelds gilt er für die ganze Querreihe oder für zwei Reihen zusammen. Je mehr Zahlen ein Jeton abdeckt, desto kleiner ist die Auszahlung. Den ganzen Tisch mit allen Einsätzen findest du auf der Seite zum Roulette.
Englische Begriffe am Poker- und Blackjack-Tisch
Beim Poker und beim Blackjack ist es umgekehrt. Hier kommen die meisten Begriffe aus dem Englischen, weil beide Spiele ihre heutige Form vor allem in den USA bekommen haben. Wörter wie Call, Raise, Flop oder Split hörst du deshalb auch in deutschen Spielbanken. Für einige gibt es deutsche Namen, die gleichberechtigt verwendet werden, etwa Drilling für Three of a Kind oder Verdoppeln für Double Down. Im Glossar stehen beide Varianten, damit du sie in jeder Form findest.
Beim Baccarat mischen sich die Sprachen. Banco und Punto kommen aus dem Italienischen, viele Häuser sagen dazu aber einfach Bank und Spieler. Beim Craps sind die Begriffe fast nur englisch, weil das Spiel in seiner heutigen Form aus den USA stammt.
Ein Begriff fehlt?
Das Glossar wächst mit den Spielseiten. Wenn dir am Tisch ein Wort begegnet, das hier noch nicht steht, schreib uns über die Seite Kontakt. Wie wir Begriffe auswählen und Zahlen prüfen, erklärt die Methodik. Und wenn du sehen willst, wie viel davon schon hängen geblieben ist, probier das Regel-Quiz aus.
Häufige Fragen
Das Wort kommt aus dem Italienischen und bedeutet ursprünglich „kleines Haus“, ein Ort für gesellige Treffen. Heute meint es einen Ort, an dem Glücksspiele angeboten werden. In Deutschland heißen die staatlich konzessionierten Häuser offiziell Spielbank.
Der Croupier ist die angestellte Person der Spielbank, die das Spiel am Tisch leitet. Er nimmt Einsätze an, sagt die Runde an, zieht verlorene Jetons ein und zahlt die Treffer aus. Beim Roulette wirft er auch die Kugel.
Die Nuts sind die bestmögliche Hand, die mit den offenen Gemeinschaftskarten gerade möglich ist. Wer sie hält, kann in diesem Moment nicht geschlagen werden. Kommt eine weitere Gemeinschaftskarte, kann eine andere Hand zu den Nuts werden.
Ein Freeze-out ist ein Pokerturnier ohne Nachkauf. Wer seine Chips verloren hat, scheidet aus. Gespielt wird, bis einer alle Chips besitzt oder die Preisränge feststehen.
Beim Blackjack zählt man im Kopf mit, ob im Schlitten noch eher hohe oder eher niedrige Karten liegen. Viele hohe Karten verbessern die Chancen des Spielers leicht. In Spielbanken mit vielen Decks und häufigem Mischen bringt das kaum etwas, und das Haus darf Zähler vom Tisch verweisen.