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Zahlenlotterie · 9 Min Lesezeit · Anfänger

Keno Regeln – Typen, Quoten und wie Keno funktioniert

Die Keno-Regeln in Kürze: Du tippst 2 bis 10 Zahlen, gezogen werden 20 aus 70. Wähl oben einen Typ und sieh, wie oft welche Trefferzahl vorkommt und was sie bringt. Darunter steht, warum bei jedem Typ rund die Hälfte der Einsätze beim Veranstalter bleibt.

20 aus 70Zahlen je Ziehung
2–10Spieltypen
47–51 %Rückfluss

Wie viele Zahlen tippst du? (Typ 2–10)

Gewinnplan und Trefferchance für KENO-Typ 5
RichtigeFaktorChance 1 zu …
5 ×100 781
4 ×7 50,0
3 ×2 8,7
2 – 3,3
1 – 2,6
0 – 5,7

Im Schnitt fließen 49,90 % der Einsätze zurück. Der Rest, 50,10 %, bleibt beim Veranstalter.

Probeschein: tippe 5 von 70 Zahlen

Tippe Zahlen an oder lass sie zufällig wählen.

Spielchips ohne Wert · kein Echtgeld · Hausvorteil: 50,10 % bei Typ 5

In 60 Sekunden

Keno-Regeln in 60 Sekunden

ZielMöglichst viele Treffer

Deine Zahlen sollen unter den 20 gezogenen sein.

Typ2 bis 10 Zahlen tippen

Der Typ ist die Zahl der Kreuze auf deinem Tipp.

GewinnFester Faktor

Bei Typ 2 bringen 2 Richtige das 6-Fache.

KostenRund die Hälfte bleibt

Zurück fließen im Schnitt 47,2 % bis 50,7 %.

Eine Runde, Schritt für Schritt

Vom Schein zur Ziehung

1

Zuerst entscheidest du dich für einen Spieltyp zwischen 2 und 10. Bei Typ 4 kreuzt du vier Zahlen an, bei Typ 10 zehn. Jeder Typ hat seinen eigenen Gewinnplan.

Auf dem Spielfeld stehen die Zahlen von 1 bis 70. Du kreuzt so viele an, wie dein Typ verlangt, oder lässt sie per Zufall wählen. Welche Zahlen du nimmst, ändert die Chance nicht.

Pro Tipp setzt du 1, 2, 5 oder 10 €. Alle Gewinne sind Vielfache dieses Einsatzes; dazu kommt eine Bearbeitungsgebühr, die nicht mitspielt.

Jeden Tag ermittelt ein Zufallsgenerator 20 Gewinnzahlen aus 70. Die Ziehung ist für alle Typen dieselbe.

Du zählst, wie viele deiner Zahlen unter den Gewinnzahlen sind, und siehst im Gewinnplan deines Typs nach, welchen Faktor diese Trefferzahl bringt.

Alle Typen

Alle KENO-Typen im Vergleich

Höchster Faktor, die Chance darauf, wie oft überhaupt ein Gewinn fällt und wie viel im Schnitt zurückfließt. Gewinnplan nach veröffentlichten Übersichten; verbindlich ist der Plan der Lottogesellschaft.

TypHöchster FaktorChance daraufIrgendein GewinnRückfluss
Typ 2×61 zu 12,71 zu 12,747,2 %
Typ 3×161 zu 48,01 zu 5,150,7 %
Typ 4×221 zu 1891 zu 3,149,4 %
Typ 5×1001 zu 7811 zu 7,349,9 %
Typ 6×5001 zu 3.3831 zu 4,549,7 %
Typ 7×1.0001 zu 15.4641 zu 10,349,6 %
Typ 8×10.0001 zu 74.9411 zu 4,748,9 %
Typ 9×50.0001 zu 387.1971 zu 9,450,0 %
Typ 10×100.0001 zu 2.147.1811 zu 7,449,4 %
Stimmt das?

Keno-Mythen im Faktencheck

Mini-Quiz · 1 von 3

Wie viele Zahlen werden bei KENO gezogen?

Zum großen Regel-Quiz →

Wie funktioniert Keno?

Keno ist ein Zahlenlotto, bei dem du mitbestimmst, wie viel Risiko du nimmst. Auf dem Spielschein stehen die Zahlen von 1 bis 70. Bevor du ankreuzt, wählst du einen Spieltyp zwischen 2 und 10. Er legt fest, wie viele Zahlen du tippst: bei Typ 3 drei, bei Typ 10 zehn. Bei der Ziehung ermittelt ein Zufallsgenerator 20 Gewinnzahlen aus 70. Dann wird gezählt, wie viele deiner Zahlen dabei sind, und der Gewinnplan deines Typs sagt, was diese Trefferzahl bringt.

Das klingt wie Lotto, ist aber in einem Punkt ganz anders. Weil 20 von 70 Zahlen gezogen werden, also fast jede dritte, treffen auch wenige getippte Zahlen recht oft. Die Keno-Regeln setzen deshalb nicht auf einen riesigen Jackpot für alle, sondern auf feste Faktoren je Typ und Trefferzahl. Die Gewinne stehen als Vielfaches des Einsatzes im Plan. Wer 1 € setzt und bei Typ 2 beide Zahlen trifft, bekommt 6 € ausgezahlt; bei 2 € Einsatz das Doppelte.

Gesetzt werden 1, 2, 5 oder 10 € pro Tipp, dazu kommt eine Bearbeitungsgebühr der Lottogesellschaft. Gezogen wird täglich, von Montag bis Sonntag. Lotto KENO ist eine staatliche Lotterie; diese Seite erklärt nur, wie das Spiel und seine Mathematik funktionieren, und nennt weder Ziehungszeiten noch Ergebnisse oder Annahmestellen. Wenn du die Keno-Regeln an einer Stelle nachlesen willst, an der sie verbindlich stehen, ist das die Spielordnung deiner Lottogesellschaft.

Durchsichtiges Ziehungsgerät mit schwebenden unbedruckten Pastellkugeln vor einer lavendelfarbenen Wand (mit AI erstelltes Bild) AI
Mit AI erstelltes Bild. Beim Keno werden 20 aus 70 Zahlen gezogen, wie hier im Luftstrom eines Ziehungsgeräts.

Welcher Keno-Typ ist der beste?

Die ehrliche Antwort ist eine Rechnung. Für jeden Typ lässt sich exakt bestimmen, wie oft jede Trefferzahl vorkommt; multipliziert mit dem Faktor aus dem Gewinnplan ergibt das, wie viel vom Einsatz im Schnitt zurückfließt. Am meisten gibt Typ 3 zurück, 50,68 % der Einsätze. Am wenigsten Typ 2 mit 47,20 %. Alle anderen liegen dazwischen, dicht bei der Hälfte. Der Typ ändert also kaum, wie teuer das Spiel ist. Rund die Hälfte jedes Einsatzes bleibt beim Veranstalter, egal wie du spielst.

Was der Typ sehr wohl ändert, ist das Gefühl beim Spielen. Kleine Typen gewinnen oft, aber wenig. Bei Typ 2 kommt ein Gewinn etwa in jedem 12,7. Tipp, dafür nur das 6-Fache. Große Typen gewinnen selten, dann aber viel. Der Höchstgewinn bei Typ 10 kommt im Schnitt einmal in 2.147.181 Tipps, also seltener als einmal in 5.000 Jahren bei einem Tipp pro Tag. Mittlere Typen wie Typ 6 mischen beides: sechs Richtige bringen das 500-Fache, kommen aber nur etwa einmal in 3.383 Tipps vor.

Wer fragt, welcher Keno-Typ der beste ist, sollte also zuerst fragen, wofür. Für viele kleine Treffer sind die niedrigen Typen gemacht, für die seltene große Zahl die hohen. Rechnerisch günstiger wird keiner, und die Abstände von wenigen Prozentpunkten sind kleiner als die Schwankung, die du über ein paar Wochen erlebst.

Quoten und Gewinne: wie der Gewinnplan entsteht

Hinter jeder Zeile im Rechner steckt dieselbe Formel. Die Chance, genau h deiner k Zahlen unter den 20 gezogenen zu haben, folgt der hypergeometrischen Verteilung: Man zählt, auf wie viele Arten h Treffer und k − h Nieten zusammenkommen können, und teilt durch alle möglichen Ziehungen. Für Typ 5 mit fünf Richtigen ergibt das etwa 1 zu 780,6. Dieselbe Formel liefert alle anderen Werte in der Tabelle; sie sind nicht geschätzt, sondern exakt gerechnet.

Interessant sind die Zeilen mit null Richtigen. Bei Typ 8 bekommst du dann deinen Einsatz zurück, bei Typ 9 und 10 sogar das Doppelte. Das ist kein Geschenk, sondern Teil der Rechnung: Null Treffer bei zehn getippten Zahlen sind seltener als man denkt, bei Typ 10 etwa einmal in 38,6 Tipps, bei Typ 8 einmal in 17,6. Der Gewinnplan nutzt diese Seltenheit, um ein paar kleine Trostgewinne einzubauen.

Wie hoch ist der Gewinn bei Keno im Schnitt? Für jeden gesetzten Euro kommen je nach Typ 47,2 % bis 50,7 % zurück. Zum Vergleich: Beim europäischen Roulette sind es 97,3 %. Das liegt nicht an einem Trick, sondern an der Aufgabe einer Lotterie, die einen großen Teil der Einsätze für Abgaben und Zwecke einbehält. Im Casino wird Keno oft mit 80 Zahlen und eigenen Plänen gespielt; nach veröffentlichten Gewinnplänen bleiben dort etwa 20–35 % beim Haus, also deutlich weniger als bei der Lotterie, aber mehr als an den meisten Tischen.

Durchsichtige Röhre mit einer Reihe unbedruckter Pastellkugeln diagonal auf weißer Fläche (mit AI erstelltes Bild) AI
Mit AI erstelltes Bild. Die gezogenen Kugeln reihen sich in der Röhre auf, bis alle 20 Zahlen feststehen.

Lotto KENO: Ziehung und Unterschied zu Lotto

Beim klassischen Lotto kreuzt du 6 aus 49 Zahlen an, und es wird zweimal pro Woche gezogen. Beim KENO wird jeden Tag gezogen, und du wählst selbst, wie viele Zahlen du tippst. Der wichtigste Unterschied liegt aber im Gewinn: Beim KENO stehen alle Gewinne als feste Vielfache des Einsatzes im Gewinnplan. Die Chance auf den höchsten Gewinn, zehn Richtige bei Typ 10, liegt bei etwa 1 zu 2,1 Millionen.

Wie viele Zahlen werden bei Keno gezogen? Immer 20, egal welchen Typ du spielst. Eine Ziehung gilt für alle Scheine gleichzeitig; ob du Typ 2 oder Typ 10 spielst, wird erst bei der Auswertung wichtig. Wann genau gezogen wird und bis wann ein Schein abgegeben sein muss, legt die Lottogesellschaft fest.

Keno-Strategie: was beim Tippen zählt und was nicht

Viele Spieler suchen nach Mustern in alten Ziehungen: Zahlen, die lange nicht kamen, oder solche, die gerade „heiß“ sind. Der Zufallsgenerator kennt keine Vergangenheit. Jede Zahl ist in jeder Ziehung mit derselben Chance dabei, 20 zu 70, also in etwa 29 von 100 Ziehungen. Ob deine Zahlen schon einmal gewonnen haben, sagt nichts über die nächste Ziehung.

Auch Systeme, die viele Tipps kombinieren, ändern nichts an der Grundrechnung. Sie verteilen den Einsatz nur auf mehr Zahlen. Jeder einzelne Tipp hat weiterhin denselben Rückfluss von rund der Hälfte, und mehr Tipps bedeuten mehr Einsatz, nicht bessere Chancen pro Euro. Die einzige Stellschraube ist der Typ, und auch die verschiebt nur, ob du oft wenig oder selten viel gewinnst. Wer Keno spielt, kauft also Spannung, keine Rendite. Wenn das Tippen zur Gewohnheit wird, die du nicht mehr steuerst, findest du unter Spielerschutz Hilfe.

Im Probeschein oben kannst du das ausprobieren: Tippe dieselben Zahlen zehnmal hintereinander und sieh, wie stark die Treffer schwanken. Über viele Ziehungen nähert sich das Ergebnis dem Rückfluss deines Typs, so wie es die Seite über den Hausvorteil für alle Spiele zeigt.

Woher der Name Keno kommt

Sicher belegt ist die Herkunft des Namens nicht. Meist wird er auf das französische Wort „quine“ zurückgeführt, das in älteren Lottospielen fünf gewinnende Zahlen bezeichnete, manchmal auch auf das lateinische „quini“, je fünf. Das Spiel selbst gilt als viel älter und wird oft mit Lotterien im alten China in Verbindung gebracht. Über Einwanderer kam es im 19. Jahrhundert nach Amerika und von dort in die Spielbanken. In Deutschland ist es vor allem als Lotterie bekannt; die Keno-Regeln dort sind dieselben wie oben beschrieben.

Häufige Fragen

Lotto KENO wird jeden Tag gezogen, von Montag bis Sonntag. Bei jeder Ziehung ermittelt ein Zufallsgenerator 20 Gewinnzahlen aus 70. Bis wann du deinen Schein abgeben kannst und wann genau gezogen wird, legt die Lottogesellschaft fest; diese Seite nennt keine Ziehungszeiten.

Du wählst zuerst einen Spieltyp zwischen 2 und 10. Er sagt, wie viele Zahlen du aus 1 bis 70 ankreuzt. Bei der Ziehung werden 20 Zahlen ermittelt. Je nachdem, wie viele deiner Zahlen darunter sind, zahlt der Gewinnplan ein festes Vielfaches deines Einsatzes aus. Wie oft das passiert, zeigt der Rechner oben für jeden Typ.

Spieltyp wählen, so viele Zahlen ankreuzen, Einsatz festlegen und den Schein abgeben. Als Einsatz sind 1, 2, 5 oder 10 € möglich, dazu kommt eine Bearbeitungsgebühr der Lottogesellschaft. Nach der Ziehung vergleichst du deine Zahlen mit den Gewinnzahlen. Die Gewinne richten sich nach der Zahl deiner Treffer und deinem Einsatz.

Ein Zahlenlotto, bei dem du selbst bestimmst, wie viele Zahlen du tippst. Aus 70 Zahlen werden 20 gezogen, und gewonnen wird nach einem festen Gewinnplan. Keno gibt es als staatliche Lotterie und in anderer Form in Spielbanken. Auf dieser Seite geht es um die Regeln und die Mathematik, nicht um eine Empfehlung zum Spielen.

Lotto KENO ist das Keno-Angebot der deutschen Lottogesellschaften. Gezogen werden täglich 20 aus 70 Zahlen. Du spielst einen von neun Typen, Typ 2 bis Typ 10, und setzt 1, 2, 5 oder 10 €. Die Chance auf den höchsten Gewinn, zehn Richtige bei Typ 10, liegt bei etwa 1 zu 2,1 Millionen.

Rechnerisch gibt Typ 3 im Schnitt am meisten zurück, 50,7 % der Einsätze, Typ 2 am wenigsten mit 47,2 %. Der Unterschied ist klein: Bei jedem Typ bleibt rund die Hälfte der Einsätze beim Veranstalter. Kleine Typen gewinnen öfter kleine Beträge, große Typen selten, dann aber viel. Einen Typ, der auf Dauer gewinnt, gibt es nicht.

Beim klassischen Lotto kreuzt du 6 aus 49 Zahlen an, gezogen wird zweimal pro Woche. Beim KENO wählst du selbst, ob du 2 oder bis zu 10 Zahlen tippst, und es werden 20 aus 70 gezogen, jeden Tag. Die Gewinne stehen beim KENO als feste Vielfache des Einsatzes im Gewinnplan.

Das hängt vom Typ ab: bei Typ 4 das 22-Fache des Einsatzes, bei Typ 5 das 7-Fache des Einsatzes, bei Typ 6 das 2-Fache des Einsatzes, bei Typ 7 das 1-Fache des Einsatzes, bei Typ 8 das 1-Fache des Einsatzes. Bei den Typen 9 und 10 bringen 4 Richtige nichts. Der Rechner oben zeigt die Faktoren für jeden Typ.

Für den Höchstgewinn: bei Typ 2 etwa 1 zu 12,7, bei Typ 10 etwa 1 zu 2.147.181. Irgendeinen Gewinn bekommst du je nach Typ deutlich öfter. Alle Chancen ergeben sich aus der Ziehung 20 aus 70 und lassen sich exakt ausrechnen; der Rechner oben zeigt sie Zeile für Zeile.

Es gibt keine, die den Gewinnplan schlägt. Jede Zahl hat bei jeder Ziehung dieselbe Chance, egal ob sie zuletzt oft oder selten kam. Was du beeinflusst, ist nur der Typ: Er ändert, wie oft und wie hoch gewonnen wird, nicht aber, dass im Schnitt gut die Hälfte des Einsatzes verloren geht.

20 von 70. Das sind viel mehr als beim klassischen Lotto, deshalb treffen bei Keno schon wenige getippte Zahlen recht oft. Von deinen Zahlen sind im Schnitt 29 von 100 unter den Gewinnzahlen, also bei Typ 10 knapp drei.

Sicher belegt ist die Herkunft nicht. Meist wird der Name auf das französische „quine“ zurückgeführt, das bei älteren Lottospielen fünf gewinnende Zahlen bezeichnete, oder auf das lateinische „quini“, je fünf. Das Spiel selbst ist deutlich älter als sein Name und wird oft auf chinesische Lotterien zurückgeführt.

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