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Hausvorteil aller Casinospiele – welches Spiel die besten Chancen hat

Jedes Casinospiel kostet auf Dauer einen festen Teil deines Einsatzes. Hier stehen alle Spiele nebeneinander, mit Quelle oder Rechenweg, und der Rechner zeigt dir, was das über viele Runden bedeutet.

32Einsätze im Vergleich
0,46 %niedrigster Wert
52,80 %höchster Wert

Was dich ein Spiel im Schnitt kostet

Erwarteter Verlust

Im Schnitt verlierst du 5,41 Chips 200 Chips gesetzt (1 × 200 Runden) · Hausvorteil 2,70 %

Das ist ein Durchschnitt über sehr viele Runden, keine Vorhersage für deinen Abend.

Spielchips ohne Wert · kein Echtgeld · Hausvorteil: 2,70 %

Alle Einsätze im Vergleich

Spiel und EinsatzHausvorteilGrundlage
Video PokerJacks or Better 9/6, optimale Strategie (Auszahlung 99,54 %) 0,46 % Quelle: Wizard of Odds (veröffentlicht), nicht nachgerechnet
BlackjackGrundstrategie, Dealer steht auf Soft 17 0,57 % nachgerechnet: EV-Modell unendliches Deck, ohne Re-Split
BlackjackGrundstrategie, Dealer zieht auf Soft 17 0,79 % nachgerechnet: EV-Modell unendliches Deck, ohne Re-Split
BaccaratBank (5 % Provision) 1,06 % nachgerechnet: exakt, 8 Decks
BaccaratSpieler 1,24 % nachgerechnet: exakt, 8 Decks
RouletteFranzösisch, einfache Chancen (La Partage) 1,35 % nachgerechnet: 1/74
CrapsDon't Pass (12 = push) 1,36 % nachgerechnet: exakt
CrapsPass Line 1,41 % nachgerechnet: exakt
Casino Hold'emAnte 2,16 % Quelle: Wizard of Odds (veröffentlicht), nicht nachgerechnet
Three Card PokerPair Plus (1/4/6/30/40) 2,32 % nachgerechnet: exakt, 22 100 Hände
RouletteEuropäisch, jede Wette 2,70 % nachgerechnet: 1/37
CrapsField (2 zahlt 2:1, 12 zahlt 3:1) 2,78 % nachgerechnet: exakt
Sic BoKlein (4–10) 1:1 2,78 % nachgerechnet: exakt, 216 Würfe
Sic BoGroß (11–17) 1:1 2,78 % nachgerechnet: exakt, 216 Würfe
Three Card PokerAnte/Play 3,37 % Quelle: Wizard of Odds (veröffentlicht), nicht nachgerechnet
Caribbean Stud PokerAnte (bezogen auf den Ante-Einsatz) 5,22 % Quelle: Wizard of Odds (veröffentlicht), nicht nachgerechnet
RouletteAmerikanisch, jede Wette außer Top Line 5,26 % nachgerechnet: 2/38
CrapsField (2 und 12 zahlen 2:1) 5,56 % nachgerechnet: exakt
RouletteAmerikanisch, Top Line (0, 00, 1, 2, 3) 7,89 % nachgerechnet: 3/38
Sic BoBeliebiger Dreierpasch 30:1 13,89 % nachgerechnet: exakt, 216 Würfe
BaccaratUnentschieden 8:1 14,36 % nachgerechnet: exakt, 8 Decks
Sic BoBestimmter Dreierpasch 180:1 16,20 % nachgerechnet: exakt, 216 Würfe
Casino-Keno20 aus 80, je nach Gewinnplan 20–35 % Quelle: Spanne aus veröffentlichten Gewinnplänen; kein einheitlicher Plan
Lotto KENOTyp 3 49,32 % nachgerechnet: Gewinnplan × hypergeometrische Wahrscheinlichkeit, 20 aus 70, ohne Bearbeitungsgebühr
Lotto KENOTyp 9 49,95 % nachgerechnet: Gewinnplan × hypergeometrische Wahrscheinlichkeit, 20 aus 70, ohne Bearbeitungsgebühr
Lotto KENOTyp 5 50,10 % nachgerechnet: Gewinnplan × hypergeometrische Wahrscheinlichkeit, 20 aus 70, ohne Bearbeitungsgebühr
Lotto KENOTyp 6 50,26 % nachgerechnet: Gewinnplan × hypergeometrische Wahrscheinlichkeit, 20 aus 70, ohne Bearbeitungsgebühr
Lotto KENOTyp 7 50,43 % nachgerechnet: Gewinnplan × hypergeometrische Wahrscheinlichkeit, 20 aus 70, ohne Bearbeitungsgebühr
Lotto KENOTyp 4 50,56 % nachgerechnet: Gewinnplan × hypergeometrische Wahrscheinlichkeit, 20 aus 70, ohne Bearbeitungsgebühr
Lotto KENOTyp 10 50,60 % nachgerechnet: Gewinnplan × hypergeometrische Wahrscheinlichkeit, 20 aus 70, ohne Bearbeitungsgebühr
Lotto KENOTyp 8 51,06 % nachgerechnet: Gewinnplan × hypergeometrische Wahrscheinlichkeit, 20 aus 70, ohne Bearbeitungsgebühr
Lotto KENOTyp 2 52,80 % nachgerechnet: Gewinnplan × hypergeometrische Wahrscheinlichkeit, 20 aus 70, ohne Bearbeitungsgebühr

Balken mit Wurzelskala, damit 0,5 und 50 Prozent auf eine Achse passen. Tippe eine Zeile an, um sie im Rechner zu übernehmen.

Was der Hausvorteil ist

Der Hausvorteil ist der Teil jedes Einsatzes, den die Bank im Durchschnitt behält. Er steht in keiner Hausordnung und auf keinem Schild. Er steckt in den Quoten. Jedes Spiel zahlt einen Treffer etwas schlechter aus, als es der Wahrscheinlichkeit nach fair wäre. Der Unterschied ist klein, aber er wirkt bei jedem Einsatz.

Ein Beispiel macht das greifbar. Beim europäischen Roulette gibt es 37 Fächer. Setzt du auf eine Zahl, trifft sie im Schnitt einmal in 37 Runden. Eine faire Quote wäre 36 zu 1, denn dann hättest du nach 37 Runden genau so viel wie vorher. Die Bank zahlt aber 35 zu 1. Diese eine fehlende Einheit über 37 Runden ist der Hausvorteil: 2,70 %.

Wichtig ist, was der Wert beschreibt und was nicht. Er sagt nichts über den nächsten Wurf, die nächste Hand oder den heutigen Abend. Er beschreibt den Durchschnitt über sehr viele Einsätze. In einer einzelnen Runde gewinnst oder verlierst du deinen ganzen Einsatz. Über Tausende Runden nähert sich das Ergebnis aber dem Hausvorteil an, und zwar immer zugunsten der Bank.

Die Tabelle oben nennt für jeden Einsatz entweder den Rechenweg oder die Quelle. 27 Werte haben wir selbst aus den Regeln nachgerechnet. 5 Werte stammen aus veröffentlichten Berechnungen, weil sie von einer optimalen Spielweise abhängen, die sich nicht mit einer kurzen Formel prüfen lässt. Wie wir rechnen, steht in der Methodik.

Messingwaage mit einem Chipstapel in jeder Schale, eine Seite hängt ganz leicht tiefer (mit AI erstelltes Bild) AI
Mit AI erstelltes Bild. Der Hausvorteil ist ein kleines Übergewicht, das auf Dauer immer in dieselbe Richtung zieht.

Welches Casinospiel zahlt am besten?

Wer fragt, bei welchem Casinospiel man am meisten gewinnt, meint meist eines von zwei Dingen: den höchsten möglichen Gewinn oder die besten Chancen auf Dauer. Beides führt zu ganz anderen Antworten. Den höchsten Einzelgewinn bringen Einsätze mit großer Quote. Die besten Chancen auf Dauer hat der Einsatz mit dem kleinsten Hausvorteil.

Auch die Frage, welche Casinospiele am besten zahlen oder welches Casino am besten zahlt, lässt sich nur über den Hausvorteil beantworten. Er gilt für das Spiel und seine Regeln, nicht für ein bestimmtes Haus. Eine Spielbank kann allerdings die Regeln ändern, etwa ob der Dealer beim Blackjack auf Soft 17 zieht. Dann ändert sich auch der Wert.

Die günstigsten Einsätze

Ganz vorn liegt Video Poker in der Variante Jacks or Better mit voller Auszahlungstabelle: 0,46 %, allerdings nur bei perfekter Strategie und laut veröffentlichter Berechnung. Danach folgt Blackjack mit Grundstrategie. Steht der Dealer auf Soft 17, sind es 0,57 %, zieht er, sind es 0,79 %. Beide Blackjack-Werte stammen aus unserem Rechenmodell mit unendlich vielen Karten; an echten Tischen mit sechs oder acht Decks liegt der Hausvorteil etwas darunter.

Knapp dahinter kommen Baccarat auf die Bank mit 1,06 % und auf den Spieler mit 1,24 %. Beim Craps kosten Pass Line 1,41 % und Don't Pass 1,36 %. Französisches Roulette auf einfache Chancen liegt dank La Partage bei 1,35 %: Fällt die Null, bekommst du die Hälfte deines Einsatzes zurück.

Die teuersten Einsätze

Am anderen Ende stehen die Lotterien. Lotto KENO behält je nach Typ zwischen 49,32 % und 52,80 % der Einsätze, Casino-Keno laut veröffentlichten Gewinnplänen 20–35 %. Das ist kein Fehler im Spiel, sondern so vorgesehen. Ein großer Teil der Einsätze fließt in den Betrieb und in Abgaben, nur der Rest in die Gewinne.

An den Tischen sind es vor allem Nebenwetten, die viel kosten. Das Unentschieden beim Baccarat kostet 14,36 %, der bestimmte Dreierpasch beim Sic Bo 16,20 % und der beliebige Dreierpasch 13,89 %. Beim amerikanischen Roulette kostet fast jeder Einsatz 5,26 %, die Top Line auf 0, 00, 1, 2 und 3 sogar 7,89 %. Auffällig ist der Unterschied beim Craps: Das Field kostet 2,78 %, wenn die 12 dreifach zahlt, und 5,56 %, wenn sie nur doppelt zahlt. Ein Blick auf die Tafel am Tisch lohnt sich also.

Hausvorteil und Gewinnchance sind zwei Dinge

Viele Fragen drehen sich darum, welches Casinospiel die höchste Gewinnchance hat. Die Trefferchance ist aber etwas anderes als der Hausvorteil. Eine Farbe beim Roulette trifft in 18 von 37 Runden, eine einzelne Zahl nur in einer von 37. Der Hausvorteil ist bei beiden gleich, nämlich 2,70 %. Die Farbe trifft öfter, zahlt aber weniger.

Umgekehrt kann ein Einsatz mit guter Trefferchance teuer sein. Beim Sic Bo gewinnt „Klein“ knapp jede zweite Runde und kostet 2,78 %. Der bestimmte Dreierpasch trifft fast nie, zahlt dann 180 zu 1 und kostet trotzdem 16,20 %. Wer nur auf die Trefferchance schaut, übersieht, wie viel jeder Einsatz im Schnitt kostet. Für einen Vergleich zwischen Spielen taugt nur der Hausvorteil.

Es gibt noch einen dritten Wert, der oft vergessen wird: die Schwankung. Bei einfachen Chancen bewegt sich dein Bestand langsam, bei einer einzelnen Zahl in großen Sprüngen. Der Hausvorteil ist in beiden Fällen gleich, aber das Erlebnis am Tisch ist ein völlig anderes. Lange Pechsträhnen sind bei hohen Quoten normal und kein Zeichen für ein unfaires Spiel.

Hausvorteil und Auszahlungsquote

Oft liest du statt des Hausvorteils eine Auszahlungsquote. Beide sagen dasselbe, nur von der anderen Seite. Die Auszahlungsquote ist der Teil der Einsätze, der im Schnitt an die Spieler zurückfließt. Zieht man den Hausvorteil von 100 Prozent ab, erhält man sie. Beim europäischen Roulette sind das 97,30 %, beim Lotto KENO im günstigsten Typ nur 50,68 %. Bei Spielautomaten ist diese Quote die übliche Angabe, an den Tischen eher der Hausvorteil.

So rechnest du den Hausvorteil

Der Hausvorteil lässt sich mit einer einfachen Idee berechnen. Du nimmst alle möglichen Ausgänge, multiplizierst jeden mit dem Betrag, den du dabei gewinnst oder verlierst, und zählst alles zusammen. Das Ergebnis ist der Erwartungswert pro Einsatz. Ist er negativ, ist sein Betrag der Hausvorteil.

Beispiel Roulette

Beim Plein auf eine Zahl gewinnst du in einem von 37 Fällen 35 Einheiten und verlierst in 36 Fällen eine. Zusammen sind das 35 minus 36, also eine Einheit Verlust auf 37 Einsätze. Eins geteilt durch 37 ergibt 2,70 %. Beim amerikanischen Roulette mit 38 Fächern sind es zwei Einheiten auf 38 Einsätze, daher 5,26 %.

Beispiel Sic Bo

Drei Würfel ergeben 216 mögliche Würfe. Davon haben 105 eine Summe von 4 bis 10 und sind kein Dreierpasch. Nur diese gewinnen bei „Klein“. Du gewinnst also in 105 Fällen eine Einheit und verlierst in 111 Fällen eine. Die Differenz von 6 Einheiten auf 216 Würfe ergibt 2,78 %. Genau dieser Wert steht auch in der Tabelle.

Was der Rechner zeigt

Der Rechner oben multipliziert Einsatz, Anzahl der Runden und Hausvorteil. Bei einem Spielchip pro Runde und 200 Runden europäischem Roulette fehlen dir im Schnitt 5,41 Chips. Beim amerikanischen Roulette sind es 10,53, beim Lotto KENO selbst im günstigsten Typ rund 99. Setzt du beim Blackjack mit Grundstrategie 100 Runden lang je 10 Chips, sind es etwa 6. Das ist ein Durchschnitt, kein Versprechen für einen einzelnen Abend.

Sieben Chipstapel in einer Reihe, jeder etwas niedriger als der vorige, perspektivisch nach hinten (mit AI erstelltes Bild) AI
Mit AI erstelltes Bild. Runde für Runde ein wenig weniger: So wirkt der Hausvorteil über viele Einsätze.

Kann man im Casino Geld verdienen?

Planbar nicht. Jedes Spiel gegen die Bank hat einen negativen Erwartungswert, und kein Setzsystem ändert daran etwas. Martingale, Fibonacci und Co. verschieben nur, wie sich Gewinne und Verluste verteilen. Sie machen viele kleine Gewinne wahrscheinlicher und seltene große Verluste schmerzhafter. Der Hausvorteil bleibt derselbe, wie unser Strategie-Test zeigt.

Natürlich kannst du an einem Abend mit Gewinn nach Hause gehen. Das passiert oft, gerade bei wenigen Runden. Je länger du spielst, desto stärker setzt sich aber der Durchschnitt durch. Darum ist es sinnvoll, vorher festzulegen, wie viel ein Abend kosten darf, und den Betrag als Ausgabe für Unterhaltung zu sehen.

Eine echte Ausnahme ist Poker gegen andere Spieler. Dort spielst du nicht gegen die Bank, sondern gegen die Menschen am Tisch. Das Haus nimmt eine Gebühr, den Rake. Wer über viele Hände besser spielt als die anderen, kann trotzdem vorn liegen. Beim Blackjack hilft Kartenzählen unter sehr engen Bedingungen, in Spielbanken mit vielen Decks und häufigem Mischen aber kaum.

Wenn das Spielen mehr Raum einnimmt, als dir lieb ist, findest du Hilfe auf unserer Seite zum Spielerschutz.

Nachgerechnet oder veröffentlicht

Für Roulette, Baccarat, Craps, Sic Bo, Pair Plus und Lotto KENO haben wir jeden Wert aus den Regeln und Gewinnplänen selbst ausgerechnet. Das geht, weil alle Ausgänge abzählbar sind und keine Entscheidung des Spielers eine Rolle spielt. Bei Blackjack haben wir die Grundstrategie mit einem Modell nachgerechnet und zeigen das Ergebnis gerundet.

Für Video Poker, Caribbean Stud Poker (5,22 %), Casino Hold'em (2,16 %) und das Ante/Play beim Three Card Poker übernehmen wir veröffentlichte Werte. Dort hängt der Hausvorteil von einer optimalen Strategie über sehr viele Kartenkombinationen ab. Beim Pair Plus (2,32 %) zählt dagegen nur die eigene Hand, deshalb ist der Wert nachgerechnet. Jede Zeile der Tabelle nennt ihre Grundlage, damit du sie selbst prüfen kannst.

Und die Spielautomaten?

Spielautomaten fehlen in der Tabelle mit Absicht. Bei ihnen gibt es keinen einheitlichen Hausvorteil, der sich aus den Regeln ableiten lässt. Der Hersteller legt eine Auszahlungsquote fest, oft RTP genannt, und die ist von Gerät zu Gerät verschieden. Zieht man sie von 100 Prozent ab, erhält man den Hausvorteil des jeweiligen Automaten. Wie die Geräte funktionieren und wo die Quote steht, erklärt die Seite zu den Spielautomaten.

Am Spielautomaten in einer deutschen Spielhalle gelten zudem eigene Vorgaben für Einsatz und Spieldauer, die sich von den Tischen der Spielbank unterscheiden. Ausprobieren kannst du jedes Tischspiel dieser Seite auf seiner Spielseite, mit Spielchips ohne Wert und ohne Echtgeld.

Häufige Fragen

Gemessen am Hausvorteil: Blackjack mit Grundstrategie (0,57 %), Baccarat auf die Bank (1,06 %) und Craps auf die Pass Line (1,41 %). Video Poker Jacks or Better kommt mit voller Tabelle und perfekter Strategie laut veröffentlichten Berechnungen auf 0,46 %. Beim europäischen Roulette sind es 2,70 %.

Am meisten auf einmal gewinnst du bei Einsätzen mit hoher Quote, etwa einer einzelnen Zahl beim Roulette oder einem bestimmten Dreierpasch beim Sic Bo. Hohe Quoten treffen aber selten und sind oft teuer: Der Dreierpasch kostet 16,20 %. Auf Dauer verlierst du dort am wenigsten, wo der Hausvorteil am kleinsten ist.

Gut im Sinne von günstig sind Spiele mit kleinem Hausvorteil: Blackjack, Baccarat auf die Bank, Craps auf die Pass Line und französisches Roulette auf einfache Chancen (1,35 %). Gut im Sinne von verständlich ist Roulette, weil du alle Regeln in wenigen Minuten lernst. Welche Spiele dir liegen, probierst du auf den Spielseiten mit Spielchips ohne Wert aus.

Nicht planbar. Jeder Einsatz gegen die Bank hat einen negativen Erwartungswert, beim europäischen Roulette fehlen im Schnitt 2,70 % von jedem Einsatz. Einzelne Abende können gut ausgehen. Eine Ausnahme ist Poker gegen andere Spieler, wo die Bank nur eine Gebühr nimmt; dort entscheidet das Können über viele Hände.

Ganz fair ist kein Spiel gegen die Bank. Am nächsten kommen Blackjack mit Grundstrategie (0,57 %) und Baccarat auf die Bank (1,06 %). Beim Craps gibt es mit der Odds-Wette sogar einen Zusatzeinsatz ohne eigenen Hausvorteil, den du aber nur zusammen mit der Pass Line legen kannst.

Die höchste Trefferchance pro Runde haben Einsätze, die viel abdecken, etwa die einfachen Chancen beim Roulette mit 18 von 37 Zahlen oder die Bank beim Baccarat, die knapp die Hälfte aller Coups gewinnt. Eine hohe Trefferchance bedeutet aber eine kleine Quote. Ob ein Spiel günstig ist, zeigt erst der Hausvorteil.

Wenn „beste Chancen“ heißen soll, dass du auf Dauer am wenigsten verlierst: bei Blackjack mit Grundstrategie, Baccarat auf die Bank und Craps auf die Pass Line, alle unter 1,5 Prozent. Am schlechtesten stehen die Chancen beim Lotto KENO mit rund 52,80 % und bei Nebenwetten wie dem Unentschieden beim Baccarat mit 14,36 %.

Das hängt vom Einsatz ab, nicht vom Haus. Eine einzelne Zahl beim Roulette trifft in 1 von 37 Fällen, eine Farbe in 18 von 37. Beim Baccarat gewinnt die Bank knapp jeden zweiten Coup. Die Wahrscheinlichkeit, über einen ganzen Abend vorn zu liegen, sinkt mit jeder Runde, weil sich der Hausvorteil mit der Zeit durchsetzt.

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