casinospielregeln.de
Automatenspiel · 11 Min Lesezeit · Anfänger

Wie funktionieren Spielautomaten? RNG, RTP, Volatilität und Mythen

Kann man an Spielautomaten gewinnen? Kurz ja, auf Dauer nein. Hier steht die Antwort auf „Wie funktionieren Spielautomaten?“: was der Zufallsgenerator macht, was die Auszahlungsquote bedeutet und warum kein Trick daran etwas ändert. Oben siehst du 1.000 simulierte Drehungen und wohin sie führen.

RNGentscheidet jede Drehung
96,04 %Auszahlungsquote im Modell
0Tricks, die funktionieren
Lern-Automat

Eine Drehung, genau erklärt

5 Walzen, 9 Gewinnlinien, je 1 Spielchip pro Linie. Nach jeder Drehung siehst du, welche Linie was bringt und wie viel zurückkommt.

Walzen: Kirschen, Kirschen, Kirschen, Doppel-Bar, Bar / Bar, Dreifach-Bar, Bar, Melone, Doppel-Bar / Doppel-Bar, Kirschen, Doppel-Bar, Bar, Dreifach-Bar

Beispiel-Drehung
  • Linie 2 · oben: 3 × Kirschen = 11 Spielchips

Zurück: 11 von 9 eingesetzten Spielchips. Drück „Drehen“ für deine erste eigene Drehung.

Drehungen
0
Eingesetzt
0
Zurück
0
Quote der Sitzung
–

Auf Dauer zahlt dieses Modell 96,04 % der Einsätze zurück. Ein paar Drehungen sagen darüber fast nichts, die Grafik darunter zeigt 1.000 und mehr.

Gewinnplan und Linien
Symbol3 ×4 ×5 ×
Joker502501.000
Sieben502001.000
Glocke35125500
Dreifach-Bar25100300
Doppel-Bar1860200
Bar1240125
Kirschen112580
Melone62050

Zahlen = Spielchips für 1 Spielchip Linieneinsatz. Gezählt wird von der ersten Walze links. Der Joker ersetzt jedes Symbol. Jede Linie zahlt nur ihren höchsten Treffer.

  1. 1 · Mitte
  2. 2 · oben
  3. 3 · unten
  4. 4 · V-Form
  5. 5 · Dach-Form
  6. 6 · Treppe abwärts
  7. 7 · Treppe aufwärts
  8. 8 · Welle oben
  9. 9 · Welle unten

Spielchips ohne Wert · kein Echtgeld · keine Punkte · Hausvorteil des Modells: 3,96 %

Der lange Weg

1.000 Drehungen und mehr: wohin die Quote läuft

Derselbe Automat, nur ohne Walzen: Hier rechnet die Seite ganze Sitzungen auf einmal durch.

Modell: 9 Gewinnlinien, je 1 Spielchip pro Runde · Auszahlungsquote 96,04 %

Verlauf des Spielchip-Stands über 1.000 simulierte Runden. Endstand −548 Spielchips, erwartet −357. −5000
Dein Stand in SpielchipsErwartung: −3,96 % vom Einsatz
Runden
1.000
Eingesetzt
9.000
Ausgezahlt
8.452
Quote dieses Laufs
93,91 %
Bester Zwischenstand
+90
Tiefster Zwischenstand
−703

Kurzfristig springt alles, langfristig landet es bei der Auszahlungsquote. Dieser Lauf: 93,91 % statt 96,04 %.

Spielchips ohne Wert · kein Echtgeld · Hausvorteil des Modells: 3,96 %

In 60 Sekunden

Spielautomaten in 60 Sekunden

ErgebnisDer Zufallsgenerator

Beim Drücken der Taste steht das Ergebnis fest.

WalzenNur die Anzeige

Sie zeigen, was schon entschieden ist.

RTPUnter 100 %

Im Modell fließen 96,04 % zurück.

TricksGibt es nicht

Keine Uhrzeit, keine Taste, kein Gerät hilft.

Eine Runde, Schritt für Schritt

Was bei einer Drehung passiert

1

Du legst fest, wie viel eine Drehung kostet. Bei unserem Modell sind es 9 Spielchips, einer pro Gewinnlinie.

In dem Moment, in dem du die Start-Taste drückst, nimmt der Automat die nächste Zahl aus seinem Zufallsgenerator.

Die Zahl bestimmt, an welcher Stelle jede Walze stehen bleibt. Bei unserem Modell hat jede Walze 32 Positionen.

Die Walzen drehen sich und halten genau an den Positionen, die längst feststehen. Das Drehen selbst ändert nichts mehr.

Liegen gleiche Symbole auf einer Gewinnlinie, zahlt der Automat das Vielfache aus seinem Gewinnplan aus.

Im Vergleich

Was im Schnitt beim Haus bleibt

Hausvorteil pro Einsatz bei langem Spiel. Der Modell-Automat steht für einen typischen Wert; jedes echte Gerät hat seinen eigenen.

SpielHausvorteilVon 100 Chips bleiben
Blackjack, Grundstrategie (Rechenmodell)0,57 %0,57
Baccarat, Bank1,06 %1,06
Roulette, europäisch2,70 %2,70
Modell-Automat auf dieser Seite3,96 %3,96
Lotto KENO, Typ 550,10 %50,10
Stimmt das?

Spielautomaten-Mythen im Faktencheck

Mini-Quiz · 1 von 3

Wann steht das Ergebnis einer Drehung fest?

Zum großen Regel-Quiz →

Wie funktionieren Spielautomaten? Walzen, Linien, Gewinnplan

Ein Spielautomat sieht aus wie eine Maschine mit drehenden Walzen. Tatsächlich ist er ein Computer, und die Walzen sind nur die Anzeige. Auf jeder Walze steht eine feste Folge von Symbolen. Bei unserem Modell sind es 5 Walzen mit je 32 Positionen, von denen nach jeder Drehung drei sichtbar sind. Daraus ergeben sich 33.554.432 mögliche Stellungen. Der Automat wählt bei jeder Drehung eine davon aus, und zwar rein zufällig.

Ob du gewinnst, entscheiden die Gewinnlinien. Das sind festgelegte Wege über die sichtbaren Felder, waagerecht, schräg oder im Zickzack. Unser Modell hat 9 davon. Liegen auf einer Linie von links an drei oder mehr gleiche Symbole, zahlt der Gewinnplan ein Vielfaches des Linieneinsatzes aus. Ein Joker-Symbol kann dabei andere ersetzen. So ist es bei den meisten Walzenautomaten, auch wenn Symbole, Linien und Pläne verschieden sind.

Die Frage „Wie funktionieren Spielautomaten?“ hat im Detail zwei Teile: den Zufallsgenerator, der jede Drehung entscheidet, und die Auszahlungsquote, die sagt, wie viel im Schnitt zurückfließt. Beide werden unten erklärt. Was es nicht gibt, ist ein Muster, das man als Spieler erkennen und ausnutzen könnte. Darum geht es im Abschnitt über Tricks.

Abstrakte Nahaufnahme sich drehender Walzen als weiche, senkrechte Streifen aus Pastellfarben und Licht (mit AI erstelltes Bild) AI
Mit AI erstelltes Bild. Die Walzen drehen sich für das Auge. Das Ergebnis steht schon fest, wenn du die Taste drückst.

Der Zufallsgenerator (RNG): wer die Drehung entscheidet

RNG steht für „Random Number Generator“, auf Deutsch Zufallsgenerator. Er ist ein Programm, das ununterbrochen Zahlen erzeugt, auch wenn niemand spielt. Drückst du die Taste, nimmt der Automat die gerade aktuelle Zahl und rechnet sie in eine Stellung der Walzen um. In diesem Moment steht das Ergebnis fest. Die drehenden Walzen, die Geräusche und das langsame Anhalten der letzten Walze sind Inszenierung.

Daraus folgt das Wichtigste über Spielautomaten: Jede Drehung ist unabhängig. Der RNG weiß nicht, ob die letzte Drehung gewonnen hat, wie lange du schon spielst oder wie viel der Automat heute ausgezahlt hat. Es gibt keinen Zustand „fällig“ und keinen Zustand „leer“. Wer nach zwanzig Verlusten weiterspielt, weil jetzt doch etwas kommen müsse, hat bei der einundzwanzigsten Drehung genau dieselbe Chance wie bei der ersten.

Auch die Frage, wann geben Spielautomaten am meisten, hat deshalb eine einfache Antwort: nie zu einer bestimmten Zeit. Der RNG kennt keine Uhrzeit und keinen Wochentag. Ob morgens, abends oder am Feiertag, die Verteilung der Ergebnisse bleibt dieselbe.

Auszahlungsquote (RTP): was im Schnitt zurückfließt

RTP steht für „Return to Player“. Gemeint ist der Anteil aller Einsätze, der über sehr viele Drehungen an die Spieler zurückfließt. Bei unserem Modell lässt sich der RTP exakt ausrechnen, indem man jede Symbolkombination einer Linie mit ihrer Wahrscheinlichkeit und ihrem Gewinn multipliziert. Das Ergebnis: 96,04 %. Von 100 eingesetzten Spielchips kommen im Schnitt 96,04 zurück, 3,96 bleiben beim Automaten. Diese 3,96 % sind sein Hausvorteil.

Der RTP ist ein Durchschnitt, kein Versprechen. In der Simulation oben siehst du, wie stark eine einzelne Sitzung davon abweichen kann. Nach 1.000 Drehungen liegt das Guthaben mal deutlich im Plus, mal tief im Minus. Erst bei 100.000 Drehungen rückt das Ergebnis eng an die Quote heran. In einem festen Lauf mit 100.000 Drehungen kamen 97,34 % zurück, also fast genau der berechnete Wert. Kurzfristig springt alles, langfristig landet es bei der Auszahlungsquote.

Die Frage, welche Spielautomaten am meisten geben, lässt sich deshalb nur über den RTP beantworten, und der ist bei jedem Gerät und jedem Spiel anders. Meist steht er in den Spielinformationen. Auch ein hoher RTP bleibt unter 100 %: Er macht das Spiel nur langsamer teuer, nicht billig. Die Tabelle oben zeigt, wie ein typischer Automat neben den Tischspielen liegt.

Eine Reihe Retro-Spielautomaten in einer leeren Pastell-Lounge, die Bildschirme leuchten nur in Farbflächen (mit AI erstelltes Bild) AI
Mit AI erstelltes Bild. Jeder Automat hat seine eigene Auszahlungsquote, auch wenn sie von außen gleich aussehen.

Volatilität: warum zwei Automaten sich so verschieden anfühlen

Zwei Automaten können dieselbe Auszahlungsquote haben und sich trotzdem völlig anders spielen. Der Unterschied heißt Volatilität. Sie beschreibt, wie die Gewinne verteilt sind. Bei niedriger Volatilität kommen oft kleine Gewinne, das Guthaben bewegt sich in kleinen Schritten. Bei hoher Volatilität bleiben Gewinne lange aus, dafür ist ab und zu ein sehr großer dabei. Im Mittel fließt bei beiden gleich viel zurück.

Unser Modell liegt dazwischen. Im festen Lauf mit 100.000 Drehungen brachte etwa jede 2,8. Drehung überhaupt einen Gewinn, oft weniger als den Einsatz. Der größte Einzelgewinn war das 114-Fache des Einsatzes. Genau diese seltenen großen Gewinne werden von den vielen kleinen Verlusten bezahlt. Wer an einem Automaten mit hoher Volatilität spielt, braucht deshalb ein größeres Budget, um die langen Durststrecken zu überstehen, und gewinnt trotzdem auf Dauer nicht.

Wie spielt man Spielautomaten? Gewinnplan lesen, Grenzen setzen

Die Bedienung ist schnell gelernt. Du wählst den Einsatz pro Drehung, bei vielen Geräten getrennt nach Linien und Einsatz pro Linie, und drückst Start. Mehr Entscheidungen gibt es nicht, und genau das unterscheidet den Automaten von Blackjack oder Video Poker: Dort ändert deine Wahl die Quote, hier nicht. Ob du schnell oder langsam drückst, mit der Automatik spielst oder jede Drehung einzeln startest, die Auszahlungsquote bleibt dieselbe. Schneller spielen heißt nur, dass mehr Einsatz pro Stunde durch das Gerät geht.

Bevor du spielst, lohnt ein Blick in die Spielinformationen. Dort steht der Gewinnplan, also welche Symbolfolge wie viel bringt, und oft auch der RTP. Wer den Plan kennt, versteht, warum die meisten Gewinne kleiner sind als der Einsatz: Drei niedrige Symbole auf einer Linie zahlen oft nur einen Teil dessen zurück, was die ganze Drehung gekostet hat. Der Automat zeigt das trotzdem als Gewinn an, mit Licht und Ton.

Wann geben Spielautomaten am meisten? Die Antwort bleibt dieselbe wie oben: Es gibt keinen besseren Zeitpunkt. Wichtiger als jeder Zeitpunkt sind zwei Grenzen, die du vorher festlegst: wie viel Geld du an diesem Tag ausgeben willst und wie lange du spielst. Ist eine davon erreicht, ist Schluss, auch nach einem Gewinn. Verluste mit höheren Einsätzen zurückholen zu wollen, ist der häufigste Weg, aus einem kleinen Minus ein großes zu machen.

Spielautomaten-Tricks und Mythen: kann man Spielautomaten manipulieren?

Kaum ein Thema rund um Automaten wird so oft gesucht wie Tricks. Der bekannteste ist der 2-Euro-Trick, nach dem ein bestimmter Einsatz zu einem bestimmten Zeitpunkt öfter gewinnen soll. Andere schwören auf Tastenkombinationen, auf das Drücken im richtigen Moment, auf die Risikoleiter oder auf Automaten, die „heiß laufen“. Allen gemeinsam ist, dass sie den Zufallsgenerator nicht erreichen. Die Zahl, die das Ergebnis bestimmt, entsteht im Gerät, unabhängig davon, was du tust.

Kann man Spielautomaten manipulieren, etwa mit einem Handy oder einem Gerät, das man im Internet kaufen kann? Als Spieler nicht. Solche Angebote sind entweder Betrug an dem, der sie kauft, oder eine Straftat, wenn jemand tatsächlich in ein Gerät eingreift. Wer Spielautomaten manipulieren will, riskiert eine Anzeige, nicht einen Gewinn. Und wer glaubt, einen manipulierten Automaten erkannt zu haben, weil er lange nichts gezahlt hat, sieht nur, was bei jedem Zufallsspiel normal ist.

Was bleibt, ist die ehrliche Antwort auf die Frage, wie man an Spielautomaten gewinnen kann: durch Glück in einer einzelnen Sitzung, nie durch System. Einsatz verdoppeln nach Verlusten ändert nur, wie schnell das Budget schrumpft. Der Hausvorteil von 3,96 % bleibt bei jeder Drehung gleich. Wer trotzdem spielt, sollte vorher festlegen, wie viel Geld und Zeit er ausgeben will, und aufhören, wenn das erreicht ist.

Spielautomaten in Deutschland: Sperre und Alter

In Deutschland gibt es das bundesweite Sperrsystem OASIS. Wer dort gesperrt ist, darf an öffentlichen Glücksspielen nicht teilnehmen; geprüft wird unter anderem in Spielhallen und Spielbanken. Eintragen lassen kannst du dich selbst, beim Anbieter oder direkt bei der zuständigen Behörde. Für Spielbanken gilt je nach Bundesland ein Mindestalter ab 18 oder ab 21 Jahren, in Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen ab 21; maßgeblich ist die Hausordnung der jeweiligen Spielbank.

Weitere Regeln, etwa zu Öffnungszeiten an Feiertagen, legen die Bundesländer fest. Dazu nennen wir hier keine Einzelheiten; Auskunft gibt die Spielhalle oder die Ordnungsbehörde vor Ort. Wenn das Spielen am Automaten zur Last wird, hilft die kostenlose und anonyme Telefonberatung des BIÖG unter 0800 1 37 27 00. Mehr dazu steht unter Spielerschutz.

Leere verchromte Auszahlschale eines alten Spielautomaten im pastellfarbenen Licht (mit AI erstelltes Bild) AI
Mit AI erstelltes Bild. Die Auszahlschale bleibt meistens leer: Der Automat zahlt im Schnitt weniger aus, als hineingeht.

Von der Glocke zum Bildschirm: kurze Geschichte

Die ersten Walzenautomaten entstanden Ende des 19. Jahrhunderts in den USA. Sie hatten drei mechanische Walzen mit Symbolen wie Glocken, Hufeisen und Spielkartenfarben und einen Hebel an der Seite. Später kamen Früchte als Symbole dazu, die bis heute auf vielen Geräten zu sehen sind. Aus der Mechanik wurde Elektronik, aus der Elektronik ein Computer. Heute steckt in jedem Gerät ein Zufallsgenerator, und die Walzen auf dem Bildschirm sind ein Bild, das an die alte Mechanik erinnert.

Geblieben ist das Prinzip: Einsatz rein, Ergebnis per Zufall, Auszahlung nach Plan. Wie funktionieren Spielautomaten also im Kern? Wie eine Lotterie mit sehr schneller Ziehung, bei der ein kleiner Teil jedes Einsatzes beim Automaten bleibt. Wer das weiß, kann die Lichter und Töne als das sehen, was sie sind, und entscheiden, ob ihm die Unterhaltung den Preis wert ist.

Häufige Fragen

Im Inneren arbeitet ein Zufallsgenerator, kurz RNG. Er erzeugt ständig Zahlen, und in dem Moment, in dem du die Taste drückst, legt eine davon das Ergebnis fest. Die Walzen zeigen es danach nur noch an. Wie viel im Schnitt zurückfließt, steht in der Auszahlungsquote, dem RTP. Unser Modell oben hat 96,04 %.

Du wählst einen Einsatz pro Drehung und drückst die Start-Taste. Die Walzen drehen sich und bleiben stehen. Liegen gleiche Symbole auf einer Gewinnlinie, meist von links nach rechts, zahlt der Automat nach seinem Gewinnplan aus. Mehr Entscheidungen gibt es nicht; alles Weitere bestimmt der Zufall.

Als Spieler nicht. Das Ergebnis entsteht im Zufallsgenerator, bevor die Walzen anlaufen, und weder Tastenkombinationen noch der Zeitpunkt des Drückens oder ein Handy daneben ändern es. Angebliche Geräte oder Codes, die einen Automaten „knacken“, sind entweder Betrug am Käufer oder eine Straftat. Wer so etwas versucht, riskiert eine Anzeige, keinen Gewinn.

Zu keiner bestimmten Zeit. Der Zufallsgenerator kennt weder Uhrzeit noch Wochentag, und er merkt sich nicht, wie lange ein Automat nichts ausgezahlt hat. Jede Drehung hat dieselbe Chance wie die davor. Was sich zwischen Automaten unterscheidet, ist die Auszahlungsquote; sie gilt aber über sehr viele Drehungen, nicht für die nächste Stunde.

Kurzfristig durch Glück, langfristig gar nicht. Eine einzelne Sitzung kann im Plus enden, das ist bei jedem Zufallsspiel so. Über viele Drehungen nähert sich das Ergebnis aber der Auszahlungsquote, und die liegt unter 100 %. Bei unserem Modell bleiben von 100 eingesetzten Spielchips im Schnitt 3,96 beim Automaten.

RTP steht für „Return to Player“, auf Deutsch Auszahlungsquote. Sie sagt, welcher Anteil aller Einsätze über sehr viele Runden an die Spieler zurückfließt. Ein RTP von 96,04 % heißt: Von 100 eingesetzten Chips kommen im Schnitt 96,04 zurück, 3,96 behält der Automat. Für eine einzelne Sitzung sagt die Zahl fast nichts.

Sie beschreibt, wie stark die Ergebnisse schwanken. Bei niedriger Volatilität kommen oft kleine Gewinne, das Guthaben schwankt wenig. Bei hoher Volatilität kommen Gewinne selten, dafür manchmal sehr große; dazwischen geht das Guthaben lange nach unten. Zwei Automaten mit derselben Auszahlungsquote können sich deshalb völlig verschieden anfühlen.

Das ist von Gerät zu Gerät und von Spiel zu Spiel verschieden, und der Wert steht meist in den Spielinformationen des Automaten. Wir nennen hier keine einzelnen Spiele. Wichtig ist: Auch ein höherer RTP bleibt unter 100 %, er verringert nur, wie schnell der Einsatz im Schnitt schrumpft.

Keine, die gewinnt. Einsatz erhöhen nach Verlusten, auf einen „heißen“ Automaten wechseln oder an bestimmten Tagen spielen ändert nichts an der Auszahlungsquote. Was du steuern kannst, ist nur, wie viel du ausgibst: ein festes Budget, eine Zeitgrenze und die Regel, Verluste nicht nachzujagen. Der Hausvorteil unseres Modells von 3,96 % bleibt dabei immer gleich.

Der höchste mögliche Gewinn steht im Gewinnplan des Automaten, oft als Vielfaches des Einsatzes. Wie oft er fällt, steht dort meist nicht. Große Gewinne sind gerade deshalb möglich, weil sie sehr selten sind: Sie werden von den vielen kleinen Verlusten aller anderen Drehungen bezahlt.

Ein Symbol, das unabhängig von den Gewinnlinien zählt. Es muss nur irgendwo auf den Walzen erscheinen, oft drei oder mehr Mal, um einen Gewinn oder eine Bonusrunde auszulösen. Wie oft das passiert und was es bringt, ist Teil der Auszahlungsquote; an der Rechnung insgesamt ändert ein Scatter nichts.

Von außen gar nicht, und als Spieler musst du es auch nicht prüfen. Ob ein Automat lange nichts ausgezahlt hat, ist bei einem Zufallsspiel normal und kein Zeichen für Manipulation. Hast du konkrete Zweifel an einem Gerät, wende dich an die Aufsicht vor Ort oder an die zuständige Behörde, statt weiterzuspielen.

Ob Spielhallen an bestimmten Feiertagen geschlossen bleiben müssen, regelt jedes Bundesland selbst, und die Tage unterscheiden sich. Diese Seite nennt dazu keine Liste. Verlässlich Auskunft geben die Spielhalle selbst oder die Ordnungsbehörde deiner Stadt.

Die ersten mechanischen Walzenautomaten entstanden Ende des 19. Jahrhunderts in den USA, mit drei Walzen und Symbolen wie Glocken, Hufeisen und Spielkartenfarben. Später kamen Früchte als Symbole dazu. Heute steckt in jedem Gerät ein Computer mit Zufallsgenerator; die Walzen auf dem Bildschirm erinnern nur noch an die alte Mechanik.

Hilfe gibt es kostenlos und anonym unter 0800 1 37 27 00, der Telefonberatung von check-dein-spiel.de des BIÖG. Über das bundesweite Sperrsystem OASIS kannst du dich außerdem sperren lassen, dann kommst du in Spielhallen und Spielbanken nicht mehr ans Spiel. Mehr dazu steht auf unserer Seite zum Spielerschutz.

Weiter lernen